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Das (Bildungs)system

preview

Name des Filmteams:
MovieJam Studios

Fertigstellung:
2016

Filmlänge:
37 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Internet:
www.moviejam.de

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Über das deutsche Bildungssystem wird viel gejammert. Nun zeigen die eigentlich Leidtragenden in einem Film die Probleme, denen Schülerinnen Tag täglich begegnen, auf. Dabei begegneten sie sprachlosen Pressesprechern, unaufrichtigen Politikern und entdecken beschönigte Statistiken: Ist unser (Bildungs-)System etwa doch nicht mehr als ein Auslaufmodell?


PREISTRÄGER BAYERISCHES KINDER & JUGENDFILM FESTIVAL 2018 | SONDERPREIS DER JURY 

 

Laudatio:  In der Kategorie „Sonderpreis der Jury“ fällt unsere Wahl auf einen dokumentarischen Film, der sich in kritischer Weise mit einem elementaren und prägenden Bereich in der Lebenswelt von Jugendlichen auseinandersetzt: Der Schule.

Unser Preis geht an die Filmemacher der Moviejam-Studios aus München für den Film „DAS BILDUNGSSYSTEM“.

 

Wir möchten den Mut zur Entwicklung einer eigenen Haltung und zur unbequemen Fragestellung, einen großen Recherche- und Arbeitsaufwand und den gelungenen Einsatz verschiedener dramaturgischer Stilelemente des dokumentarischen Erzählens honorieren.

Die Jury möchte mit ihrer Entscheidung nicht thematisch Partei ergreifen. Wir wollen aber auch Filmemacher würdigen, die sich etwas trauen, mit ihrer Haltung nach außen treten und damit einen wichtigen Diskurs befördern.

 

Wir sind gespannt was euch als nächstes einfällt!

 

Herzlichen Glückwunsch



Preisträger flimmern&rauschen 2017 | Kat. 2: 12-16 Jahre

Laudatio: Das Genre Dokumentation ist bei Jugendfilmfestivals nicht allzu oft vertreten aber, wie sich an der Produktion „Das (Bildungs)system“ zeigt, durchaus preiswürdig. Diese beschäftigt sich mit unserem Schulsystem und tut das mit einer bewundernswerten Radikalität aus der Sicht der Schüler. Mit gut recherchierten Fakten legen die Macher den Finger in die Wunde eines Systems, das sich seit vielen Jahren kaum weiterentwickelt hat. Sie weichen dabei auch von der reinen Lehre des Dokumentarfilms ab und vertiefen manche Aspekte mit Spielszenen. Dies ist durchaus legitim und steht in einer guten Tradition des modernen Dokumentarfilms. Die gewählten Interviewpartner entlarven sich durch ihre Ignoranz, die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen. Man spürt deutlich, dass den Schülern Schule und Bildung wichtig sind, sie es aber leid sind, kein Gehör für ihre Anregungen und Kritik zu finden. Man sollte die Meinungen der Schüler in der Bildungsdebatte ernst nehmen und mit ihnen gemeinsam die Bildungslandschaft verändern. Welche Expertise hierfür bei Schülerinnen und Schülern vorhanden ist, zeigt der Film eindrücklich. Ein immer aktuelles Thema leidenschaftlich und filmisch sehr ansprechend umgesetzt. Dafür hat die Produktion „Das (Bildungs)system“ einen Preis beim Jugendfilmfestival flimmern & rauschen verdient.





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