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Operation Rising Tusk

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Name des Filmteams:
Wildboar (Benjamin Brand, Johannes Engelhardt, Markus Eschrich, Johannes Lumer, Julius Rosen, Alexander Ochs)

Fertigstellung:
April 2015

Filmlänge:
6 Minuten

Genre:
Animationsfilm

Internet:
https://www.facebook.com/operationrisingtusk

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Die USA starten "Operation Rising Tusk", mit dem Ziel einen Elefanten ins All zu schießen, wo er sich gegen die Raumfahrhündin Laika behaupten muss.

29. Mittelfränkisches Jugendfilmfestival 2017 - 1. Preis in der Kategorie PROFESSIONAL

Laudatio: Dass Russland 1957 eine Hündin namens Laika bei der Mission Sputnik 2 auf eine Erdumlaufbahn geschickt hat, von der sie nicht lebend zurückkam, ist bekannt. Dass aber die Amerikaner einen Elefanten in den Weltraum katapultiert haben, um die Russen zu übertrumpfen, stammt aus dem Reich der Phantasie. Doch der Plot ist genial. Denn die Amis waren ja immer schon ein bisschen größenwahnsinnig, ganz zu schweigen vom derzeitigen Präsidenten, und konnten es nicht auf sich sitzen lassen, dass ihnen die Russen voraus waren. Real haben sie zwar als Antwort auf die russische Mission nur Mäuse in den Weltraum geschickt, aber vielleicht waren es im Sinne alternativer Fakten ja doch Elefanten?
Die Geschichte könnte sich somit so abgespielt haben: irgendwo in Afrika wird ein Elefant gefangen genommen, in ein Raumschiff verfrachtet und kurze Zeit später von der NASA ins All geschickt. Doch da bleibt er nicht lange alleine, denn die russische Hündin Laika, die ja schon vorher im All war, ist ihm auf den Fersen und rammt sein Raumschiff. Nun beginnt ein Zweikampf, bei dem die Hündin schließlich den Kürzeren zieht. Ihre Sauerstoffversorgung wird gekappt und sie droht im All zu ersticken. Doch in letzter Sekunde rettet der Elefant die Hündin, indem er ihr über seinen Rüssel Sauerstoff zuführt. Die Dankbarkeit der Hündin ist riesig und schon bald sieht man beide Händchen haltend im Raumschiff der NASA. Alles wäre super, doch da werden sie von einem noch viel größerem Raumschiff gerammt. Darin sitzt ein Pandabär, den die Chinesen ins Weltraum katapultiert haben.
Ob das gut ausgeht? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass der Film großartig ist und sich die Jury köstlich amüsiert hat. Die Animation ist perfekt, die Story kurz und bündig und der Plot wartet immer wieder mit überraschenden Wendungen auf. So sind Filme gestrickt, die nicht nur Spaß machen, sondern intelligent montiert sind – realisiert von einem jungen Produktionsteam, von dem man sicher noch viel hören wird.
Herzlichen Glückwunsch an Benjamin Brand, Johannes Engelhardt, Markus Eschrich, Johannes Lumer, Julius Rosen und Alexander Ochs von Wildboar Productions zum 1. Preis in der Kategorie PROFESSIONAL.

 

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