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#Passau

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Name des Filmteams:
Maximilian Sachsse

Fertigstellung:
2015

Filmlänge:
11 Minuten

Genre:
Spielfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Passau. Die Stimmung ist ausgelassen bei den Studenten. Es ist kurz vor den Semesterferien und die Vorlesungssäle sind leer. Eigentlich könnte alles für den Studenten Mark perfekt sein, da er das sommerliche und sorgenfreie Studentenleben in vollen Zügen genießen kann, trotzdem trüben immer wieder Wolken sein ,,Dolce-Vita ́ ́. Weder Mark ́s bester Freund Anton noch die wunderschöne Anna können diese Wolken verschwinden lassen. Doch was vermisst oder sucht er?


"Wenn man Passau kennt, dann weiß man, dass die Innstadt Studentengebiet ist. Das Kaffeewerk ist sowas wie die Ökozentrale der Lässigkeit. Aber trotzdem: Dass der grobe Steintrog direkt davor, der beim Hochwasser 2013 vor Schlamm nur so überquoll, auf einmal zur kleinen Berlininsel mitten in der Dreiflüssestadt wird, fanden wir lustig. Das zeigt wieder einmal, wie sehr die Studenten einfach zu Passau gehören. Und wie Passau allgemein eigentlich aussieht, habt ihr in eurem Film '#Passau' in der Art eines Porträts festgehalten:

Wie im Traum erobert euer Genießer in „Burger King“- Krone und Strumpfhose die nächtliche Stadt. In kleinen Winkeln finden sich plötzlich beeindruckende Stimmungen, die ganz unaufdringlich wohltun. In diesem feinen, beruhigten Wohnort liegt das Angebot einer neuen Liebe. Doch wenn man über Annas Zynismus auf die Stadt liest oder das riesige Kreuz im Nirgendwo die einspurige Landstraße überthronen sieht, kann man verstehen, dass die Entscheidung schwer fällt, die plötzliche Liebe zu Passau völlig anzunehmen. Trotzdem muss man jetzt aber allein entscheiden; man wollte es letztendlich ja so.

Nur eine einzige Aufnahme zeigt eine Wohnung von innen. Und in der ist die Party schon vorbei. Der einzige, der noch da ist, ist unser Genießer; oder besser gesagt, Genuss-Suchender. Als für Anna schließlich klar wird, dass sie die Stadt verlassen wird, steht er da und hat plötzlich keine Ahnung mehr, was er eigentlich will. Und gerade da, ganz am Schluss, kommt plötzlich wieder dieser kleine spaßige Traum von der Profilierung im Innstadttrog.

Ganz eindrucksvoll und wirklich ansprechend greift ihr die Frage auf, mit der alle Schülerinnen und Schüler irgendwann in die Freiheit geschickt werden: „Was willst du jetzt mit deinem jungen Leben machen?“. Erst ist man etwas zerknirscht, wenn der Student am Schluss ganz matt die Szene verlässt. Irgendetwas sagt einem aber dann, dass es trotzdem wieder bergauf gehen wird – in solchen Momente, in denen man einfach weiß, dass man das Richtige tut. Interessant bleibt die Reise jedoch immer: Denn planen, wohin sie geht, kann man nicht.  Danke für diesen ehrlichen Film!"

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