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Presse

Informationen rund um das Festival 

Die JuFinale informiert Presse und Medien in regelmäßigen Anständen. Über die Pressemeldungen und Bilder hinaus, können sich Pressevertreter zu Themen des Festivals, der Jugendmedienarbeit, des Festivalbetriebes und der Medienpädagogik an die Veranstalter der JuFinale wenden. 




Presse-Info 001 vom 15.04.04: JuFinale 2004 gastiert in Erlangen

51 Nominierungen für das größte bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival, 
Bayerns Nachwuchsfilmer präsentieren sich im E-Werk Erlangen 

15.04.2004 - 15.04.2004

 


Preisgekrönte Filme aus allen Regionen Bayerns sind vom 17. bis 20. Juni 2004 im Erlanger Kulturzentrum „E-Werk“ zu sehen. Insgesamt neun bayerische Ju-gendfilmpreise werden unten den Nominierten vergeben. 

Die JuFinale – das größte bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival – wächst weiter und ist Beleg für eine äußerst aktive Jungfilmerszene in Bayern. 500 Produktionen wurden zu den sieben bezirksweiten Filmfestivals eingereicht. Die 51 besten Film-teams bekamen ein Ticket zur landesweiten JuFinale. Damit hat sich die Teilnehmerzahl erneut deutlich erhöht. Produziert wurden alle Beiträge von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. 

Während der Entstehungszeit der Filme zwischen 2002 und 2003 waren ca. 10.000 junge Menschen in Vorbereitung und Produktion dieser Filme zur achten Ausgabe der JuFinale eingebunden. Die JuFinale unterstreicht damit ihre herausragende Stellung in Deutschland als vorbildliches medienpädagogisches Projekt von jungen Menschen für junge Menschen. 

Längst haben sich Jugendliche einen festen Platz hinter der Kamera erobert und dre-hen mit großem Engagement ihre eigenen Filme. Das Ergebnis sind phantasievoll gestaltete Innenansichten jugendlicher Lebenswelten, die von den Träumen, Ängsten und Sehnsüchten junger Menschen erzählen. Die Veranstalter, der Bayerische Jugendring (BJR) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, bieten mit der JuFinale der Öffentlichkeit einen Überblick über das vielfältige Filmschaffen Jugendlicher in Bayern und ein Forum zum Austausch für junge Filmemacher. 
Neben Kino nonstop bietet die JuFinale ein attraktives Rahmenprogramm: Workshops mit Filmprofis, Talkrunden und Infobörsen, zwanglose Gespräche mit Jungfilmern und Fachleuten runden das Programm ab und bieten interessante Hintergrundinformationen. Weitere Informationen aktuell unter: www.jufinale.de 





Presse-Info 002 vom 04.05.04: Gernstl unterwegs zur JuFinale 2004 in Erlangen

Franz Xaver Gernstl ist künstlerischer Pate des 8. Bayerischen Kinder- 
und Jugendfilmfestivals

04.05.2004 - 04.05.2004

 


Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Franz Xaver Gernstl konnte als künstlerischer Pate der JuFinale 2004 gewonnen werden. Mit dem zweifachen Grimme-Preisträger hat einer der profiliertesten und unkonventionellsten Köpfe der deutschen Film- und Fernsehlandschaft die Patenschaft für das größte baye-rische Jugendfilmfestival übernommen. 

„Den jungen und hoffnungsvollen Filmemachern wünsche ich Mut, Fehler zu machen, spielerisch mit dem Medium umzugehen und ihre eigene Filmsprache zu finden“, so Gernstl zu seiner Entscheidung, die diesjährige JuFinale-Patenschaft zu übernehmen. Diese Einschätzung verbindet den Film-Profi mit dem Nachwuchs. So wie er – bei-spielsweise in seiner Reportagereihe „Gernstl unterwegs“ - setzen junge filmbegeister-te Menschen die Erkenntnisse und Eindrücke ihrer Lebenswelten in Bilder um und er-reichen so ein Höchstmaß an Authentizität. 

Die achte Ausgabe der JuFinale findet in diesem Jahr vom 17. bis 20. Juni in Erlangen statt. Die Nominierten aus den vorangegangenen Filmfestivals auf Bezirksebene treten zur landesweiten Entscheidung. 

Die Übernahme einer künstlerischen Patenschaft durch prominente Künstler aus dem Filmbereich soll für die Veranstalter JuFinale zweierlei bewirken: Zum einen bringen Profis damit ihre Wertschätzungen gegenüber dem Nachwuchs zum Ausdruck. Dar-über hinaus stehen die Paten am Festivalwochenende als kompetente Ansprechpart-ner vor Ort zur Verfügung. Franz Xaver Gernstl wird am Samstag, den 19. Juni nach Erlangen zur JuFinale kommen. 

Daneben unterstützen weitere Künstler die JuFinale. Die Schauspielerin Nina Petri: „Ich find´s total wichtig, dass es die JuFinale gibt. Denn neue junge Talente braucht das Land! Die JuFinale ist neben dem Wettbewerbsfestival auch Forum und Informati-onsbörse für junge Filmemacher. Weitere Informationen aktuell unter: www.jufinale.de 





 

Presse-Info 003 vom 10.05.04: KiFinale – Filme von Kindern für Kinder

Kinderfilmfestival mit eigenständigem Konzept, Mitmach- und Erlebnisfestival für filmbegeisterte Kinder am 17. und 18. Juni 2004 in Erlangen

10.05.2004 - 10.05.2004

 

Die KiFinale – das bayerische Kinderfilmfestival – ist eine integrierte Veranstal-tung im Rahmen des Gesamtprojekts JuFinale (Jugendfilmfestival). Kinder im Al-ter von 6 bis 12 Jahren produzieren ihre eigenen Filme und präsentieren sie dem Festivalpublikum. Der Kinder- und Drehbuchautor Paul Maar konnte als künstle-rische Pate der KiFinale gewonnen werden. 

Die KiFinale beweist, dass Kinder ihre eigenen Geschichten nicht nur erzählen wollen, sondern sie auch verfilmen können. Unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen ent-stehen so in Bayern in jedem Jahr etwa 40 Filme von Kindergruppen.

Die KiFinale bietet als eigenständiger Bestandteil des bayerischen Jugendfilmfestes Kinder-Filmgruppen ein Forum, um ihre Produktionen öffentlich vorzuführen und sich aktiv mit dem Medium Film auseinander setzen zu können. 

Im Gegensatz zur JuFinale ist die KiFinale kein Wettbewerbsfestival. Klaus Lutz, Pro-jektverantwortlicher der KiFinale: „Wir wollen auch den Jüngsten die Gelegenheit ge-ben, ihre Wünsche, Sorgen und Fantasien filmisch umzusetzen. Und wir wollen dies spielerisch tun – ohne Zwang, besser sein zu müssen als andere.“ 

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage von Schulen und Hortgruppen nach bei-spielhaften medienpädagogischen Angeboten wurde die KiFinale in diesem Jahr ver-längert. Am Donnerstag, 17. Juni von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Freitag, 18. Juni zwi-schen 9.00 und 12.00 Uhr erwartete die KiFinale-Gäste ein abwechslungsreiches Pro-gramm zum Staunen und Mitmachen. 

Ein 90-minütiges Programm mit Filmen von Kindern für Kinder wird ergänzt durch das „Erfahrungsfeld Medien“. Dabei können die Besucher hinter die Kulissen schauen und selbst aktiv werden: Ob Blue-Box, digitale Bildbearbeitung, Nachvertonung von Filmen oder Stunt-Schule. Die Veranstalter bieten mit der KiFinale 2004 wieder zahlreiche Ak-tionen rund um das Thema Film. Anmeldung für Hort- und Schulklassen sowie weitere Informationen unter: www.kifinale oder www.jufinale.de
 





Presse-Info 004 vom 17.05.04: Voll normal?! – JuFinale 2004 mit Sonderthema

Jungfilmer/-innen beleuchten in zahlreichen Beiträgen Lebenswelten 
von Menschen mit Behinderungen

10.05.2004 - 10.05.2004


Was ist schon ‚normal’? Bist du normal? Oder ist es normal, dass wir alle verschieden sind? Ist es nicht manchmal behindernd, normal zu sein? Und ist es für behinderte Menschen normal, be-hindert zu sein? Höchste Zeit also, dass junge Filmgruppen sich mit der Filmkamera auf die Suche nach Antworten begeben haben. 


Unter dem Titel „Voll normal?!“ haben die Veranstalter der JuFinale 2004 - Bayerischer Jugendring und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis - die Fil-memacher/-innen angeregt, sich inhaltlich diesem Sonderthema zu widmen. Junge Menschen können sich filmisch mit der Frage auseinandersetzen, was in ihren Augen „normal“ und was „nicht normal“ ist und dabei Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderungen beleuchten. Die Jury verleiht einen Sonderpreis für die beeindru-ckendste Umsetzung des Themas. 


Prinzipiell ist den Veranstaltern der JuFinale wichtig, dass es keine Einschränkungen beim Filmemachen sowohl hinsichtlich der gewählten Themen als auch der dafür ein-gesetzten Filmgenres gibt. Kinder und Jugendliche sollen ermutigt werden, all das in Filmproduktionen widerzuspiegeln, was ihre Lebenswirklichkeit berührt. 


Mit der Auslobung des Sonderthemas sollte erreicht werden, dass aktuelle gesell-schaftspolitische Situationen aufgegriffen werden können - in diesem Fall das „Interna-tionale Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003“. Für die Umsetzung entsprechen-der Ideen standen kompetente Medienpädagogen/-innen zur Verfügung. 


Die JuFinale – das größte bayerische Jugendfilmfestival - findet in diesem Jahr vom 18. bis 20. Juni im E-Werk in Erlangen statt. Zuvor treffen sich am 17. und 18. Juni Kinder im Alter bis zu 12 Jahren zur KiFinale – dem Kinderfilmfestival. Weitere Informa-tionen aktuell unter: www.jufinale.de
 




Presse-Info 005 vom 21.05.04: Live-Jury bei der JuFinale 2004

45 Stunden Marathon-Filmprogramm, Sechsköpfige Jury fällt Entscheidungen live im Kinosaal

21.05.2004 - 21.05.2004

 

Zwischen JuFinale-Auftakt und Preisverleihung liegen vor der sechsköpfigen Jury exakt 45 Stunden Filmprogramm. Ein Marathon der besonderen Art, denn die Preisträger werden live während der drei Festivaltage ermittelt. 

Wenn am 18. Juni um 18.00 Uhr die JuFinale 2004 mit dem ersten Programmblock startet, wird sechs Gästen im Saal besondere Aufmerksamkeit zuteil. Unter Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) werden die Mitglieder der Jury die ersten acht der insgesamt 51 Filme dieses Wochenendes bewerten. 

Die Arbeit der Jury ist einzigartig: Jeder der sechs Juroren/-innen hat am Freitag 45 Stunden Kinoprogramm vor sich. Von Animations- über Dokumentar- bis hin zu Spielfilmen werden die 51 Produktionen bewertet, die eine Nominierung zur landesweiten JuFinale – dem größten bayerischen Jugendfilmfestival - in Erlangen erhalten haben. 
Die Mitglieder der diesjährigen JuFinale-Jury sind (in alphabetischer Reihenfolge): 

· Kerstin Bienert (Bezirksjugendring Mittelfranken) 
· Michael Bloech (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) 
· Philipp Budweg (Filmproduzent, schlicht und ergreifend GbR) 
· Barbara Mörig (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung - ISB) 
· Hanna Nezadal (Jungfilmerin) 
· Peter Zwingmann (Lamm-Lichtspiele Erlangen) 

Die Jury bewertet die Filme, die zwischen zwei Minuten und einer dreiviertel Stunde lang sind, sowohl nach Idee, Dramaturgie, schauspielerischer Leistung und technischer Umsetzung, als auch nach pädagogischen Aspekten wie beispielsweise den Entste-hungsbedingungen des Films. Die Herausforderungen liegen in der Verschiedenartigkeit der Film-Genres und dem Altersunterschied der Filmgruppen. 

Mit einem zusätzlichen Preis hat die Live-Jury der achten Ausgabe der JuFinale in Er-langen allerdings nichts zu tun: Der Zuschauerpreis, gestiftet durch die Bayerische Ei-senbahngesellschaft mbH, wird aufgrund des Votums der Gäste vergeben. Die JuFina-le 2004 findet vom 18. bis 20. Juni 2004 im „E-Werk“ in Erlangen statt. Ständig aktuali-sierte Informationen dazu auch unter www.jufinale.de.
 




Presse-Info 006 vom 27.05.04: Die FBI-Zentrale im Wohnzimmer

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni in Erlangen statt und bietet viel mehr als Filme nonstop: Workshops und Werkstattgespräche mit Filmprofis

28.05.2004 - 28.05.2004

 

Die JuFinale - das größte bayerische Jugendfilmfestival - zählt zu den rennomiertesten Nachwuchsfilmfestivals Deutschlands. Neben dem eigentlichen Festival bieten die Veranstalter - Bayerischer Jugendring und JFF - Institut für Medienpä-dagogik in Forschung und Praxis - den Teilnehmer/-innen ein attraktives Rahmenprogramm mit Gesprächen und Tipps von Filmprofis. 

Das Projekt JuFinale verfolgt neben der Vermittlung von Medienkompetenz auch das Ziel, Forum für Gedanken- und Erfahrungsaustausch junger Filmemacher/-innen zu sein. Gleichzeitig sollen Filmprofis ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben und zur Weiterarbeit motivieren. Während der drei Festivaltage werden den Teilneh-mer/-innen der JuFinale Workshops und Werkstattgespräche angeboten. 
Für die parallel stattfindenden Workshops stehen am 20. Juni ab 13.00 Uhr für alle Fragen zur Verfügung: 

· Josef Rödl (Regisseur und Drehbuchautor, HFF München), Workshop Drehbuch und Regie 
· Bernd Krause (Filmproduzent), Workshop Produktion 
· Kostia Rapoport (Komponist), Workshop Filmmusik 
· Michael Dietrich (Kameramann, Lichtausstatter), Workshop Ausstattung von Drehorten 
· Gasan Alpaslan (Musiker und Filmemacher), Workshop Originalton 

Im Rahmen von Werkstattgesprächen geben Profis ihr Wissen an die jungen Filmemacher/-innen weiter: 

· Burkhard Inhülsen (Festivalleiter "up and coming", Hannover), 
Talk 1: Filmfestivals in Deutschland und Europa (18. Juni, 20.00 Uhr) 
· Melanie Oßwald (ehemalige Filmemacherin, jetzt Mitglied des Bundestages), 
Talk 2: Filmkultur (19. Juni, 14.00 Uhr) 
· Franz Xaver Gernstl (Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent), Talk 3: Gernstl zu Gast (19. Juni, 20.00 Uhr) 

Ständig aktualisierte Informationen dazu auch unter www.jufinale.de.
 




Presse-Info 007 vom 01.06.04: 11 Jugendfilmpreise sind zu vergeben

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni im „E-Werk“ in Erlangen statt, 
51 nominierte Filme bewerben sich in verschiedenen Preis-Kategorien

28.05.2004 - 28.05.2004

 

In gut zwei Wochen beginnt in Erlangen die JuFinale - das größte bayerische Jugendfilmfestival. Insgesamt treten 51 Filmproduktionen um die zehn Jugendfilmpreise an, die die Live-Jury vergibt. Zusätzlich stimmen die Zuschauer über den Preis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft direkt ab. 

Die JuFinale ist als Wettbewerbsfestival über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren angelegt. Im ersten Jahr reichen Filmgruppen in den sieben bayerischen Regierungsbezirken und in München ihre Produktionen zu den bezirksweiten Filmfestivals ein. Die Gewinner dieser Festivals treten im zweiten Jahr auf Landesebene – heuer im Kultur-zentrum „E-Werk“ in Erlangen – gegeneinander an.
Als Anerkennung für die Filmemacher/-innen und ihrer eingereichten bzw. nominierten Filmprojekte vergibt die Live-Jury in diesem Jahr mehrere Preise. Gestiftet werden diese Preise u.a. vom Bayerischen Ministerpräsidenten, dem Bezirk Mittelfranken, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt bzw. der Stadt Erlangen. 
Im Rahmen der JuFinale 2004 werden Preise in folgenden Kategorien vergeben: 
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten - Bestes Drehbuch 
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten - Beste darstellerische Leistung 
* Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten - Beste Regie 
* Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus 
* Preis des Bezirks Mitelfranken 
* Preis des Landkreises Erlangen-Höchstadt 
* Preis der Stadt Erlangen 
* Preis des Bayerischen Jugendrings 
* Preis des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis 
* Sonderpreis: Nominierung zum internationalen Film Festival Hannover 2005 
* Publikumspreis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH 

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 20. Juni ab 15.30 Uhr im „E-Werk“ statt. Zur Preisverleihung wird der künstlerische Pate der JuFinale 2004, Franz Xaver Gernstl, anwesend sein. Der Termin ist besonders für Bildberichterstatter geeignet. Ständig aktualisierte Informationen dazu auch unter www.jufinale.de.
 




Presse-Info 008 vom 03.06.04: JuFinale: (Medien-)Pädagogik ohne erhobenen Zeigefinger

Die JuFinale 2004 findet vom 18. bis 20. Juni im „E-Werk“ in Erlangen statt, 
Kinder und Jugendliche erwerben bei Filmarbeit spielerisch Medienkompetenz

03.06.2004 - 03.06.2004

 

Wenn sich in zwei Wochen der Vorhang für den ersten Programmblock der JuFi-nale 2004 - dem größten bayerischen Jugendfilmfestival - hebt, ist das gleichzeitig ein Höhepunkt medienpädagogischer Arbeit in Bayern. 

Medien nehmen in der Sozialisation junger Menschen eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Aktive Medienarbeit und medienkompetentes Handeln werden im Erwachsen-werden junger Menschen zu entscheidenden Lerninhalten. Durch Projekte wie der KiFinale bzw. JuFinale – getragen vom Bayerischen Jugendring und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis - soll Kindern und Jugendlichen Kompetenz im Umgang mit vor allem elektronischen Medien vermittelt werden. 


Die Erziehung zu kritischer Medienauswahl, eigenverantwortlicher Bewertung von Me-dieninhalten und selbstbestimmter Produktion eigener Beiträge haben Priorität. Ergänzt wird das Angebot durch das Erlernen technischer Fertigkeiten. Medienpädagogik in diesem Verständnis ist keine „Pädagogik mit erhobenem Zeigefinger“. Vielmehr sollen jungen Menschen stark gemacht werden in der Auseinandersetzungen mit den Einflüssen, die Medien auf ihr Leben ausüben. 


Gleichzeitig wird mit Projekten dieser Art der Bildungsaspekt in Freundes-Cliquen aufgegriffen. Jugendliche erlernen und erleben, dass Arbeit in einer (Film-)Gruppe gewinnbringend für alle Beteiligten ist. Sie entwickeln gemeinsam Ideen und setzen diese dann auch zusammen um. Die Möglichkeit des Erwerbs bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten wird in diesem Lernprozess ergänzt durch so genannte Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Verantwortungsübernahme und konstruktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen. 


Ergebnisse des medienpädagogischen Projektes „Bayerisches Kinder- und Jugendfilm-fest“ sind im Rahmen der diesjährigen KiFinale/JuFinale vom 17. bis 20. Juni im so ge-nannten „E-Werk“ in Erlangen zu sehen. Ständig aktualisierte Informationen dazu auch unter www.jufinale.de.
 




Presse-Info 009 vom 07.06.04: JuFinale 2004 in Erlangen mit starken Partnern

Vom Stadtjugendring Erlangen bis zur Siemens AG Erlangen reichen die Unter-stützer, Förderer und Sponsoren des 8. Kinder und Jugendfilmfestes, das vom 17. bis 20. Juni 2004 im Erlanger „E-Werk“ stattfindet

21.05.2004 - 21.05.2004

 

Die Finanzierung des größten Kinder- und Jugendfilmfestes in Bayern wird zwar durch eine Vielzahl von Partnern gesichert – durch massive Kürzungen öffentli-cher Fördergelder und den Rückzug einiger Sponsoren wäre das diesjährige Festival dennoch fast zum finanziellen Scheitern verurteilt gewesen. 

Die JuFinale als medienpädagogisches Projekt ist in bezug auf die Finanzierung nicht mit kommerziellen Filmfestivals zu vergleichen. Die anfallenden Kosten werden auf vie-le Schultern verteilt. So finanziert sich die JuFinale aus Mitteln des Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung ebenso wie durch Sponsorengelder – beispielsweise der Siemens AG Erlangen oder der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH. 

Bayerischer Rundfunk (BR) und Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) unterstützen die JuFinale im Rahmen ihrer Förderung medienpädagogischer Projekte. 
Hinzu kommen Fördergelder der Stadt Erlangen, des Landkreises Erlangen-Höchstadt und des Bezirks Mittelfranken. Ein erheblicher Teil der Kosten wird allerdings durch den persönlichen Einsatz vieler Mitarbeiterinnen des JFF – Institut für Medienpädago-gik in Forschung und Praxis bzw. des Stadtjugendrings Erlangen, des Kreisjugendrings Erlangen-Höchstadt sowie des Bayerischen Jugendrings aufgefangen. 

„Die Finanzierung der JuFinale - vor allem aus Mitteln des Jugendprogramms - muss dauerhaft gesichert werden, denn damit unterstützt der Staat ein bedeutendes Projekt, das Kindern und Jugendlichen zu Medienkompetenz und damit zu notwendigen Grundqualifikationen verhilft“, so Dr. Fred Schell, geschäftsführender Direktor des JFF. 
Am Montag, 14. Juni, 11.00 Uhr findet im SiemensForum Erlangen eine Pressekonfe-renz im Vorfeld der JuFinale statt. Dabei werden die Veranstalter – JFF und BJR - auch auf die Finanzsituation des Kinder- und Jugendfilmfestes eingehen. Eine Einla-dung dazu ergeht gesondert. 

Die 8. Auflage des bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestes (KiFinale / JuFinale), des bundesweit größten landesweiten Filmfestivals für junge Menschen, findet vom 17. bis 20. Juni im so genannten „E-Werk“ in Erlangen statt. Wir laden dazu alle Medienvertre-ter herzlich ein. Ständig aktualisierte Informationen dazu auch unter www.jufinale.de. 




Presse-Info 010 vom 14.06.04: Erlangen im Ki- und JuFinale-Fieber

8 bayerisches Kinder- und Jugendfilmfest vom 17. bis 20. Juni im Kulturzentrum „E-Werk“ in Erlangen – Franz Xaver Gernstl Gast der Preisverleihung

14.06.2004 - 14.06.2004

 

In der heutigen Pressekonferenz zum Kinder- und Jugendfilmfest (KiFinale und JuFinale) unterstrichen die Veranstalter, Bayerischer Jugendring und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, die Bedeutung von Medienar-beit im Prozess des Erwachsenwerdens junger Menschen. 

Die Ki- und JuFinale gastieren ab kommenden Donnerstag im „E-Werk“ in Erlangen. Die Veranstalter rechnen an allen vier Veranstaltungstagen mit etwa 2.000 Gästen und filmbegeisterten Besuchern. 

10.000 junge Menschen hatten sich während der beiden letzten Jahre in unterschied-lich großen Gruppen mit der Produktion eigener Filme beschäftigt. Herausgekommen sind bayernweit 581 Produktionen – von Animations- über Dokumentar- bis hin zu Spiel- und Experimentalfilmen. Die Bandbreite, die Anzahl beteiligten Filmemacher und die Qualität der Filme hat damit eine neue Rekordmarke erreicht. 

Ki- und JuFinale sind herausragende medienpädagogische und jugendkulturelle Pro-jekte der Jugendarbeit in Bayern. Die Produktionen entstehen außerhalb der Schule. Die Kinder und Jugendlichen wählen dabei selbst Themen aus, die Spiegel ihrer Le-benswelten sind. Bei der Umsetzung der Projekte erhalten sie – wenn gewünscht – professionelle Unterstützung durch Medienpädagogen. 

Unterstützt wird die JuFinale 2004 in diesem Jahr durch die Siemens AG Erlangen. Manfred Hopfengärtner, Standortleiter Siemens Erlangen heute vor der Presse: „Unser Unternehmen fühlt sich im Sinne eines Corporate Citizenship für unser gesamtes sozi-ales Umfeld verantwortlich. Dazu gehört auch Kultur – insbesondere der jugendkulturelle Bereich. Die Filme der Kinder und Jugendlichen haben mich begeistert und bestärken mich in der Ansicht, dass wir auch Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass junge Menschen Medien bewusst und phantasievoll nutzen lernen. Dieses Anlie-gen unterstützen wir gern.“ 

Die Preisverleihung der JuFinale 2004 findet am Sonntag, 20. Juni ab 15.30 Uhr im „E-Werk“ statt. Neben vielen anderen prominenten Filmprofis wird der künstlerische Parte der JuFinale 2004, Franz Xaver Gernstl, Gast der Verleihung sei.
 




Presse-Info 011 vom 15.06.04: 12 Stunden Kinoprogramm, Workshops, Talk und mehr...

8. bayerisches Kinder- und Jugendfilmfestival gastiert vom 17. bis 20. Juni 
im Kulturzentrum „E-Werk“ in Erlangen

16.06.2004 - 16.06.2004

 

Weit über 50 Filme von Kindern und Jugendlichen, Workshops mit Filmprofis und Talkrunden mit Prominenten aus Film und Fernsehen – das ist die KiFina-le/JuFinale 2004, die am Donnerstag in Erlangen startet. 

Am Donnerstag und Freitag gehört den Jüngsten die Leinwand. Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren zeigen ihre eigenen Film-Produktionen. Gleichzeitig können Interessierte im „Erfahrungsfeld Medien“ hinter die Kulissen der Filmemacher schauen. 

Am späten Freitag Nachmittag startet das bayerische Jugendfilmfestival – ein Wettbe-werbsfestival der jungen bayerischen Filmszene. 51 Produktionen kämpfen um die begehrten bayerischen Jugendfilmpreise. Das Programm in Erlangen: 

Donnerstag, 17.06.
9.00 bis 12.00 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr 
KiFinale 2004: Filme von Kindern für Kinder, Erfahrungsfeld Medien 
Freitag, 18.06. 
9.00 bis 12.00 Uhr 
KiFinale 2004: Filme von Kindern für Kinder, Erfahrungsfeld Medien 
18.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 1 
20.00 Uhr – Talk 1 - Filmfestivals in Deutschland und Europa 
20.30 Uhr – offizielle Eröffnung der JuFinale 2004 
21.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 2 
Samstag, 19.06. 
9.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 3 und 4 
14.00 Uhr – Talk 2 – Filmkultur in Deutschland 
15.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 5 und 6 
20.00 Uhr – Talk 3 – Franz Xaver Gernstl zu Gast bei der JuFinale 2004 
Sonntag, 20.06. 
9.00 Uhr – JuFinale-Filmprogramm 7 und 8 
13.00 Uhr – Workshops 
15.30 Uhr – Verleihung der bayerischen Jugendfilmpreise 


Wir freuen uns über Ihr Kommen und stehen gern für Fragen und Interview-Wünsche zur Verfügung. Aktuelle Infos auch unter www.kifinale.de und www.jufinale.de
 




Presse-Info 012 vom 20.06.04: Bayerische Jugendfilmpreise verliehen

16.06.2004 - 16.06.2004

 

Fast zeitgleich mit der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin, wurden beim 8. Bayerischen Jugendfilmfest – JuFinale 2004 - in Erlangen neun Filme mit dem Bayerischen Jugendfilmpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Erlanger E-Werk bildete den Höhepunkt des zweijährigen Wettbewerbs für Jugendfilmgruppen aus Bayern. 

Als am Samstagabend der künstlerische Pate des Festivals, Franz Xaver Gernstl („Gernstl unterwegs“), zum Talk auf die Bühne kam, bestärkte er den Filmnachwuchs in seinem Schaffen: „Haltet euch nicht an die Konventionen, die euch Film und Fernsehen vorgeben! Habt einfach den Mut, was Neues auszuprobieren.“ Diesen Mut zum Experiment sah man auch den meisten der 51 Filme im Wettbewerb an. Sie hatten sich in den vergangenen zwei Jahren bei elf bezirksweiten Festivals für die Teilnahme am landesweiten Wettbewerb qualifiziert. Mehr als 200 junge Filmemacher/-innen waren schließlich nach Erlangen gekommen, viele von ihnen mit der Hoffnung, einen der begehrten Jugendfilmpreise in Empfang nehmen zu dürfen. 

Für neun Filmemacher/-innen hat sich diese Hoffnung erfüllt. Mit dem Bayerischen Jugendfilmpreis 2004 wurden ausgezeichnet: 
„Tag der Arbeit“ von Emanuel Socher-Jukic (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das beste Drehbuch), „Der Weg nach oben“ vom Naturvision-Workshop (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für die beste Kamera), „Kupplung Bremse Gas“ von Thomas Kößler (Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für die beste schauspielerische Leistung), „Das Geisterhaus von Nürnberg“ von Martin Hähnlein und Henning Kröger (Preis des Bezirks Mittelfranken), „Das dicke Kind“ von Florian Knittel (Preis des Landkreises Erlangen-Höchstadt), „Fuenfte Erde /Zone 3“ von Marcus Bartos (Preis des Bayerischen Kultusministeriums zum Sonderthema „Voll normal?!“), "Von Angesicht zu Angesicht" von Eric Andrae (Preis der Stadt Erlangen), "Britt - ich habe abgetrieben, doch ich bereue nichts" von Markus Kreuz und Rafael Jové (Preis des Bayerischen Jugendrings), "SMS" von der Klasse M8 der Volksschule Gerbrunn (Preis des JFF). Den Publikumspreis der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) erhielt der Film "Wie die Familie Sonnenschein einmal mit Hilfe vom lieben Gott dem Regen entkam" von der Nikolaus Haus Filmgruppe aus Würzburg. 

Neben der BEG zeigte sich auch der Hauptsponsor des Festivals, die Siemens AG Erlangen, hoch zufrieden mit dem Festival, zumal sie sich nicht nur finanziell eingebracht hatte, sondern mit der Produktion eines Eröffnungsfilms durch eine Gruppe Auszubildender auch an der inhaltlichen Gestaltung des Festivals mitwirkten. 

Die Veranstalter des Festivals, das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Bayerische Jugendring (BJR) zeigten sich rundum zufrieden mit der großen Resonanz auf das Festival. Die acht Wettbewerbsprogramme konnten insgesamt mehr als 2.000 Besucher/-innen verzeichnen. Prof. Dr. Bernd Schorb, Vorsitzender des JFF, lobte die Kreativität der jungen Filmemacher/-innen und die Inspiration, die von ihren Filmen ausginge. BJR-Präsidentin Martina Kobriger ging noch einen Schritt weiter: „Wenn man sich anschaut, was so im Fernsehen läuft und sieht, welche Qualität die Filme hier bei der JuFinale haben, kann man sich schon fragen, ob nicht die falschen Leute auf dem falschen Posten sitzen“ merkte Kobriger bei der Preisverleihung an. Immerhin werden die Siegerfilme der JuFinale 2004 demnächst im Fernsehen zu sehen sein – BR Alpha wird sie im Rahmen einer langen Filmnacht ausstrahlen. Der genaue Sendetermin sowie alle weiteren Informationen zum Festival sind auf der Homepage des Festivals unter www.jufinale.de zu finden.