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Presse

Informationen rund um das Festival 

Die JuFinale informiert Presse und Medien in regelmäßigen Anständen. Über die Pressemeldungen und Bilder hinaus, können sich Pressevertreter zu Themen des Festivals, der Jugendmedienarbeit, des Festivalbetriebes und der Medienpädagogik an die Veranstalter der JuFinale wenden. 




Presse-Info 01 vom 14.06.06 

Glamour für Rosenheim: Filmprominenz kommt nach Oberbayern

 

55 preisgekrönte Filme aus allen Regionen Bayerns sind vom 14. bis zum 16. Juli im Citydome in Rosenheim zu sehen. Sie wurden im Rahmen von sieben bezirksweiten Filmfestivals nominiert und konkurrieren um neun bayerische Filmpreise und einen Publikumspreis. Die Filmemacher der JuFinale 2006 sind zwischen 13 und 26 Jahre alt. 

Eben erst wurden die Filmpreise in Cannes verliehen, im Juli eröffnet das Internationale Filmfest München sein Programm, und in Rosenheim präsentiert sich der Nachwuchs. Dass die JuFinale 2006, das neunte Bayerische Jugendfilmfestival, sich keineswegs im Schatten der Großen zu verstecken braucht, unterstreicht der Film- und Theaterschauspieler Günther Maria Halmer mit seinem Engagement: Er hat die künstlerische Patenschaft für das Festival übernommen und wird während des Festivals und anwesend sein, ebenso wie zahlreiche andere Gäste aus ganz Bayern, die die Preise an die Jungfilmer/-innen überrreichen werden. Halmer ist einem breiten Publikum vor allem durch seine zahlreichen Fernsehrollen bekannt, u.a. in Helmut Dietls „Münchner G’schichten“ oder als „Rechtsanwalt Jean Abel“. 2003 wurde er für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. 

Auch Halmers Kollegen hinter der Kamera sind mit dabei: Denn neben drei Tagen jungem Kino nonstop bietet die JuFinale ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, in denen Profis ihr Know-How an den Nachwuchs weitergeben. Die Workshop-Reihe ist ebenfalls prominent besetzt: Unter den Dozenten finden sich Alex Lemke, der preisgekrönte Verantwortliche für alle digitalen 2D-Effekte der „Herr der Ringe“-Trilogie und Jörg Elsner für den Workshop Tongestaltung, der mit der Produktion „Wholetrain“ in der Kategorie „Beste Tongestaltung“ für den Deutschen Filmpreis 2006 nominiert war. 





Presse-Info 02 vom 22.06.06 

KiFinale: von Kamerakindern und Kinderkino auf der ganz großen Leinwand

 

Die KiFinale ist die Domäne der jüngsten Nachwuchsfilmer Bayerns. Im Rahmen des Bayerischen Kinder- und Jugenfilmfestivals präsentieren zuerst die Fünf- bis Zwölfjährigen zwei Tage lang ihre selbst gedrehten Filme. Aktionen und Workshops, darunter eine Stunt-Schule und ein Filmhund mit Trainerin, ergänzen das Programm. Am Donnerstag, 13. Juli, gibt es ab 14.30 Uhr im Citydome Rosenheim ein offenes Programm für alle, die mitmachen und mitschauen möchten. 


Kinder haben ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Dass es ihnen Spaß macht, sie zu verfilmen, bestätigt sich immer wieder aufs Neue: Unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen entstehen in Bayern jedes Jahr etwa 40 Filme von Kindergruppen. Als eigenständige Sektion des bayerischen Kinder- und Jugendfilm-festivals bietet die KiFinale diesen Filmen ein Forum. Gerade für Kinder ist es eine beeindruckende Erfahrung, die eigene Produktion öffentlich vorzuführen und auf der Großleinwand zu erleben – sogar auf der größten, die der Citydome Rosenheim zu bieten hat. Für die KiFinale ist der Kinosaal 1 reserviert, insgesamt 1.200 filmbegeisterte Jungen und Mädchen können bei der vierten KiFinale dabei sein. 

Im Gegensatz zur JuFinale, dem Wettbewerb der 13 bis 26-Jährigen, treten die Filmemacher der KiFinale nicht gegeneinander an. Das Motto lautet: "Dabei sein ist alles." So können die Kinder ihre Träume, Sorgen und Wünsche unbefangen filmisch umsetzen, ohne dass Konkurrenz dabei zu sehr in den Vordergrund tritt. Die Veranstalter, der Bayerische Jugendring und das Münchner Institut für Medienpädagogik, möchten mit der KiFinale einen Raum für die ganze Familie schaffen, der eine spielerische Auseinandersetzung mit Medien ermöglicht. Das Angebot wurde unter pädagogischen Gesichtspunkten entwickelt und gestaltet, die jeweils 90-minütigen moderierten Filmprogramme an beiden Tagen werden ergänzt durch zehn Workshops und Aktionen. Wie funktioniert eine richtige Filmschlägerei? Woher weiß Kommissar Rex, wie man eine Haustüre öffnet? Und wie geht es, dass Harry Potter im Kino deutsch spricht? Am Donnerstag, 13. Juli, können von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr alle interessierten Kinder bei Filmen und Workshops dabei sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 





Presse-Info 03 vom 30.06.06

Hochspannung im Kinosaal: Live-Jury bei der JuFinale 2006

 

Zwischen JuFinale-Auftakt und Preisverleihung liegen vor der Jury über 30 Stunden Programm und insgesamt 15 Stunden Film. Damit nicht genug: Die Filme werden live während der drei Festivaltage bewertet, Jury und Publikum blicken auf dieselbe Leinwand. 

Wenn am 14. Juli um 18.00 Uhr die JuFinale 2006 mit dem ersten Programmblock startet, wird sechs Gästen im Saal besondere Aufmerksamkeit zuteil. Unter Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) bewerten die Mitglieder der Jury die ersten acht der insgesamt 55 Filme des Festivals. Die Juroren haben 15 Stunden Film vor sich, wobei die Beiträge zwischen 2 und 60 Minuten Länge variieren, und müssen Idee, Dramaturgie, schauspielerische Leistung und technische Umsetzung berücksichtigen. „Wir haben es mit Spiel- und Dokumentarfilmen, Clips und experimentelleren Formen zu tun“, erklärt Fiedler. 

„Kombiniert mit den recht unterschiedlichen Entstehungsbedingungen der Filme, also etwa der unterschiedlich intensiven Unterstützung der Filmgruppen bei der Realisierung ihrer Projekte, und den verschiedenen Altersgruppen ergibt das eine interessante, aber auch sehr anstrengende Mischung. Allerdings wir vergeben hier keine Fleißnoten – es geht ganz klar um die filmische Qualität.“ 

Dass diese Ochsentour auch ihren eigenen Reiz hat, beschreibt Markus Aicher, Bayern 3-Kinoredakteur und Jury-Mitglied: „Ich finde es wirklich spannend, live so einem unmittelbaren Eindruck zu folgen und die Filme so zeitnah zu bewerten. Man steht permanent unter Druck, sofort eine Bewertung abgeben zu müssen. Aber als Radiomann kommt mir eine so große Unmittelbarkeit auch besonders entgegen.“ 

Um den verschiedenen Bewertungsaspekten gerecht zu werden, sind in der Jury Experten aus verschiedenen Bereichen vertreten: Yvonne Großmann (Jugendreferentin bei der DAV-Sektion Rosenheim), Michael Gurt(wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF), Thomas Kößler (ehemaliger JuFinale-Preisträger), und Barbara Mörig (Referentin für Medienpädagogik am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung). 





 Presse-Info 04 vom 10.07.06 

Staatsminister Erwin Huber lobt die JuFinale und überreicht Preise 

 

Neun Filmteams nehmen am kommenden Sonntag die höchste Auszeichnung für Nachwuchsfilme in Bayern entgegen. Die Gewinner erhalten jeweils mit 500 Euro dotierte Auszeichnungen. Fünf Jurymitglieder aus den Fachgebieten Film und Pädagogik wählen unter der Leitung von Fabian Fiedler (Medienzentrum Parabol Nürnberg) die Siegerfilme aus insgesamt 55 eingereichten Produktionen aus. Die Live-Jury ist während der Filmprogramme im Kinosaal anwesend. 

„Medienkompetenz ist eine grundlegende Qualifikation in unserer Gesellschaft. Damit ist sie auch eine zentrale Aufgabe der Bildung, gerade auch im außerschulischen Bereich. Hier bewährt sich die JuFinale seit vielen Jahren als praxisgerechter Ansatz für aktive Medienarbeit“, lobt Erwin Huber das Festival. „Denn mit der Produktion eines Films eignen sich Jugendliche Fähigkeiten im Umgang mit dem Medium an und erwerben soziale Kompetenzen, zum Beispiel durch die gemeinsame Arbeit im Team. Die JuFinale ist also nicht nur Talentschmiede für den Nachwuchs der bayerischen Filmwirtschaft. Diese Qualifikationen sind auch in anderen Branchen heute mehr denn je gefragt. Daher freue ich mich besonders, dieses jugendkulturelle Highlight Bayerns zu unterstützen.“ Neben den Preisen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht der Minister den Sonderpreis des Bayerischen Kultusministeriums zum Thema „Schönheitskonkurrenz“. 

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 16. Juli 2006, ab 15.30 Uhr, statt. Auch der künstlerische Pate des Festivals, der Schauspieler Günther Maria Halmer, wird anwesend sein. Unter den Laudatoren sind die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Bauer, der Vorsitzende des JFF, Prof. Dr. Bernd Schorb und die Präsidentin des Bayerischen Jugendrings, Martina Kobriger. 
Der Termin ist für Bildberichterstatter geeignet. 





Presse-Info 05 vom 11.07.06 

Film ab! Die 5. KiFinale startet am Donnerstag mit Filmen und Workshops

 

Die „kleinsten“ Filmemacher präsentieren sich auf der größten Leinwand: Im Kino 1 des Citydome Rosenheim werden an zwei Tagen Produktionen von Bayerns jüngsten Nachwuchsfilmer/-innen zu sehen sein. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Staatssekretär Jürgen W. Heike vom Bayerischen Sozialministerium eröffnen am Donnerstag, 13. Juli, um 9.00 Uhr das Festival. 


Aber nicht nur Zuschauen, vor allem Mitmachen ist angesagt: bei zahlreichen spannenden Aktionen und Workshops rund ums Kino. Am Donnerstag, 13. Juli, gibt es ab 14.30 Uhr ein offenes Programm für alle, die dabei sein, staunen und lernen wollen: 
14.30 Uhr bis 16.00 Uhr Filmprogramm (Kino 1) : Acht Filme von Kindern für Kinder 
16.00 Uhr bis 17.30 Uhr Aktionen und Workshops: 
- Stuntschule 
- Schnitt-Workshop 
- Nachvertonung 
- Bluebox 
- Zeichentrickfilme selber machen 
- Digitale Bildbearbeitung 
- Film- und Fernsehquiz im FLIMMO-Studio 
- Maske 
- Digitales Daumenkino 
- Hunde vor der Kamera 

Alle Workshops finden zeitgleich im Kino- und Gastronomiebereich des Citydome statt (Ausnahme: „Hunde 
vor der Kamera“ in den Räumen des Stadtjugendrings Rosenheim) und können frei ausgewählt werden. Für 
alle, die sich nach dem Filmprogramm erst einmal austoben wollen, sind Spiele im Angebot. 
Unkostenbeitrag: 1.50 Euro.