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Künstlerischer Pate 2018: Matthias Egersdörfer

Matthias Egersdörfer ist ein fränkischer Kabarettist, Schauspieler und Komiker. Aufgewachsen ist er im schönen Nürnberger Land. Nach seinem Abitur studierte er vorerst Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie, bevor er eine Ausbildung zum Medienberater absolvierte. Danach folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg als Meisterschüler bei Peter Angermann und nun ist er freier Kabarettist und Comedian mit Meldeadresse im mittelfränkischen Fürth. Seinen Weg zum Erfolg ähnelt laut ihm jener S-Bahn, die Nürnberg mit Lauf an der Pegnitz und dem hinteren Umland verbindet.

Nach seinen ersten Bühnenerfahrungen durch diverse Ensembles und Improvisationstheatern in den 90er Jahren, startete 2004 sein erstes Soloprogramm „Der Alleinunterhalter“. Daraufhin folgten mehrere Bühnenprogramme und er wurde ein regelmäßiger Gast im Quatsch Comedy Club. 2007 erhielt er für sein Bühnenprogramm Falten und Kleben etliche Preise und Auszeichnungen. Neben einigen Film- und Fernsehauftritten ist er seit 2015 im Franken Tatort als Leiter der Spurensicherung zu sehen, sowie in einigen Folgen „Neues von der Anstalt“. Matthias Egersdörfer ist zudem Vorsitzender des frankophil-kosmopolitischen Kulturvereins „Winterstein“ und ist im Moment mit seinem Programm "Ein Ding der Unmöglichkeit" auf Tour.

 

Foto: Stefan Minx




Künstlerischer Pate 2014 & 2016: Elmar Wepper

Mit Elmar Wepper hat die JUFINALE 2014 einen der erfolgreichsten deutschen Schauspieler als künsterlischen Paten gewonnen.


"Als Schauspieler, der in München aufgewachsen ist und seine Wurzeln in Bayern hat, übernehme ich sehr gerne die künstlerische Patenschaft der JUFINALE. Ich wünsche dem Festival viel Erfolg und freue mich auf viele spannende und unterhaltsame Filme von jungen Filmemacherinnen und Filmemachern aus Bayern."

 

Elmar Wepper gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern. Er begann seine Karriere zunächst als Theaterschauspieler und Synchronsprecher. 1974 konnte er sich als Fernsehschauspieler etablieren, als er in der populären Serie Der Kommissar die Nachfolge seines Bruders Fritz antrat. Es folgten zahlreiche Fernsehproduktionen. Zu den größten Erfolgen zählten u.a. Polizeiinspektion 1, Irgendwie und Sowieso und Zwei Münchner in Hamburg. Für seine Rolle in Doris Dörries Film Kirschblüten – Hanami, in dem er mit dem plötzlichen Tod seiner Ehefrau konfrontiert wird, erhielt er den Bayerischen Filmpreis 2007 und den Deutschen Filmpreis 2008 als „Bester Hauptdarsteller“. Im selben Jahr wurde er auch für den Europäischen Filmpreis 2008 nominiert. Zur Zeit dreht er unter der Regie von Markus Goller die Weihnachtskomödie Alles ist Liebe. Weitere herausragende Filme der letzten Jahre sind u.a. Dreiviertelmond von Christian Zübert und Das unsichtbare Mädchen von Dominik Graf.

 

Elmar Wepper ist verheiratet und lebt in Planegg bei München.

 

 




Künstlerischer Pate 2012: Marcus H. Rosenmüller

© Fabian Isensee

Mit Marcus H. Rosenmüller hatte die JUFINALE 2012 einen der erfolgreichsten und bekanntesten bayerischen Regisseure als Obhut für die jungen Filmemacher gewonnen.

 

Marcus H. Rosenmüller, geboren 1973 in Tegernsee, studierte von 1995 bis 2002 an der Hochschule für Fernsehen und Film München, Abteilung Film und Fernsehspiel. Mit seinem Kinofilm WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT, zu dem er, zusammen mit Christian Lerch, auch das Drehbuch schrieb, gelang ihm der große Durchbruch. Der Film war nicht nur ein Erfolg an den deutschen Kinokassen, sondern gewann zahlreiche renommierte Preise, darunter den Förderpreis Deutscher Film, den Deutschen Film Preis in der Kategorie Beste Regie sowie den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Beste Nachwuchsregie. Ebenso erfolgreich an der Kinokasse waren die Filme BESTE ZEIT und BESTE GEGEND und der Film RÄUBER KNEISSL. Zuletzt erschienen sind die beiden Kinofilme DER SOMMER DER GAUKLER nach dem Buch des ehemaligen JUFINALE Organisators und Mitarbeiter des JFF Robert Hültner und SOMMER IN ORANGE. Marcus H. Rosenmüller lebt in München.

 




Die PatInnen der letzten Jahre


Die Patinnen der letzten Jahre: