flimmern & rauschen...

... ist ein Bezirksfestival der JUFINALE, dem bayerischen Jugendfilmfestival.

... ist der Ort, an dem sich die Jugendfilmszene Münchens jedes Jahr trifft.

... präsentiert und vernetzt die Jugendfilmarbeit in München und motiviert Jugendliche vor Ort zu eigenen Filmprojekten.

... ist ein zentrales, jugendkulturelles Highlight in München und präsentiert Verantwortungsträgern, was Jugend und Jugendkulturarbeit in München leisten.

... wird veranstaltet vom Medienzentrum München des JFF – Institut für Medienpädagogik  in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Sozialreferat der Landeshauptstadt München und der Filmstadt München.


Wettbewerb

Das Filmfest der jungen Szene

flimmern&rauschen ist das Filmfest der jungen Münchner Filmszene. Das Festival findet jedes Jahr im Februar in der Muffathalle statt und zeigt an drei Tagen eine Auswahl von ca. 50 Filmen auf Großleinwand. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene aus München, die unter 27 Jahre sind. Wer mitmacht kann nicht nur Preise gewinnen, sondern seinen Film einem großen Publikum präsentieren und Kontakte mit anderen Filmemacherinnen und Filmemachern knüpfen. Eingesandt werden können alle gängigen Video- und Filmformate, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Die Themenwahl ist frei. Jedes Jahr gibt es aber auch ein Sonderthema, zu dem man sich ebenfalls bewerben kann. Auch Kinder- und Schulfilmgruppen sind beim Festival herzlich willkommen. Für sie gibt es im Rahmen des Festivals ein eigenes Vormittagsprogramm zu dem Schulklassen eingeladen sind. Das Festival wird veranstaltet vom Medienzentrums München des JFF. Durchgeführt wird es jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt, der Filmstadt München und dem Kulturreferat. Die Produktionen werden von einer Fachjury aus Jugendlichen und Erwachsenen prämiert. Es werden fünf gleichwertige Jugendfilmpreise, ein Kinderfilmpreis, ein Publikumspreis und ein Preis zum Sonderthema im Gesamtwert von 4000,- € vergeben. Die Preise sind gestiftet vom Stadtjugendamt München. 


Alle zwei Jahre findet die bayernweite JUFINALE, ein Kooperationsprojekt von Bayerischem Jugendring (BJR) und JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München) statt. Immer in einer anderen Stadt, in einem neuen Rahmen, neuen und abseitigen Filmtrends, Themenvielfalt und der Experimentierfreude der jungen Filmschaffenden - aber immer mit derselben, mitreißenden Leidenschaft und Begeisterung.

Bevor sich ganz Bayern bei der großen JUFINALE trifft - und während der zwei Jahre, die zwischen zwei Festivals liegen - geht es für die junge Filmszene in Bayern darum bei den Bezirksfestivals ihre Filme einzureichen und damit auf die bayernweite JUFINALE zu laufen. In allen sieben bayerischen Regierungsbezirken und in München werden die regionalen JUFINALEn, oder NominierungsJuFinalen ausgetragen; und dazu gehören auch trotz anderem Namen, das Münchner Filmfest flimmern&rauschen und das Mittelfränkische Jugendfilmfestival JuFiFe. Jedes Bezirksfestival wählt drei bis fünf Preisträger aus, die an das bayernweite Festival weitergereicht werden. Die regionalen JUFINALEn finden zum Teil jährlich (München, Mittelfranken und Unterfranken), sonst im Zweijahreszyklus (Niederbayern, Oberbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Schwaben), zeitlich versetzt zu der bayernweiten JUFINALE, statt.

Was steckt dahinter?

Die JUFINALEn finden an diversen und stets wechselnden Austragungsorten statt. So sehen die jungen Filmerinnen und Filmer und ihre Werke etwas von der Welt, vor allem aber kann so die junge Filmszene in den Regionen gefördert und die Vielfalt des jugendlichen Filmschaffens sichtbar gemacht werden. Denn kreative junge Menschen gibt es nicht nur in München und Nürnberg, sondern auch in Oberappersdorf, Hintertupfingen und Hof... Neben den Festivals wird das ganze Jahr über medienpädagoische Unterstützung in den Bezirken durch die Medienfachberatung und das JFF angeboten. Dadurch werden regionale Strukturen genutzt und durch den Wechsel der Austragungsorte neue Impulse in die Medienarbeit der Regionen gebracht. Im umfangreichen Rahmenprogramm der JUFINALE bekommen die Nominierten und Besucher des Festivals zudem Unterstützung und Tipps von namhaften Profis der Filmbranche. Diese gestalten hierzu vielfältige Workshopangebote vor Ort und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich filmästhetisch und filmtechnisch weiterzubilden.

Die JUFINALE bietet eine Bühne für Konfrontation und Austausch zwischen den Filmemachern untereinander, aber auch mit dem Publikum. Damit wird nicht nur die Jugendkultur und die Filmszene in den Regionen gestärkt, sondern auch die thematische Auseinandersetzung mit relevanten Themen aus der Lebenswelt vorangetrieben. Die JUFINALE öffnet einen Raum für Partizipation von Jugendlichen in der von Medien geprägten Welt.

 



Im Vorfeld der JUFINALE findet das bayerische Kinderfilmfestival KIFINALE statt. Hier dürfen sich die Kleinsten Filmfans ausprobieren, die möglicherweise noch stolze JUFINALE-Gewinnerinnen und Gewinner werden wollen. Filme von Kindern für Kinder stehen hier auf dem Programm. In einem 90-minütigen Filmprogramm werden die circa 20 schönsten, spannendsten und witzigsten Filme unter 1 Meter 50 aus ganz Bayern gezeigt. Als Beilage gibt es natürlich auch hier spannende, lustige und kreative Workshops mit Expertinnen und Experten aus der erwachsenen Filmbranche.

 

 www.kifinale.de

 

Medienkompetenz ist das Schlagwort - sie braucht, wer heute sinnvoll und selbstbestimmt mit Medien umgehen möchte. Kinder- und Jugendfilmarbeit bietet erprobte Konzepte zur Lösung dieser Aufgabe. Durch die Umsetzung eigener Filmideen lernen Kleine und Große fast ohne es zu merken, wie Medien funktionieren. Zudem wird durch die gemeinsame Arbeit am Filmprojekt die Entwicklung sozialer Kompetenzen angespornt. Schließlich hat jeder Mensch ein Interesse daran, ernst genommen zu werden, sucht den Austausch, aber auch den Vergleich mit anderen.

Während bei der KIFINALE in erster Linie das gemeinsame Filmerleben im Zentrum steht und kein Filmpreis vergeben wird, ist der Wettbewerb und die Auseinandersetzung mit den Produktionen der anderen ein Element der JUFINALE. In den moderierten öffentlichen Filmprogrammen der bezirksweiten Festivals erhält jeder eingereichte Film eine größere Öffentlichkeit und jede Filmgruppe kann sich präsentieren, muss sich aber auch den kritischen Fragen des Publikums stellen. Beim landesweiten Abschlusswettbewerb schafft die Einbindung von Medienprofis und von Medien- und Politikprominenz die richtige Mischung aus Glamour und Workshop. Die Mitwirkung von Medienprofis als Juror/innen oder Workshopleiter/innen stellt ein hohes Niveau sicher. Über 100 Jugendfilmgruppen erhielten allein bis 2010 den renommierten Jugendfilmpreis, zu dessen Stiftern unter anderem der Bayerische Ministerpräsident zählt.