Preisträger 2015


Kinderfilmpreis

Rettung von unten

Kinderkino München e.V.

„Rettung von unten“ ist ein spannender und phantasievoller Animationsfilm. Die Filmemacher vom Kinderkino München e.V., erzählen eine Geschichte über einen Mensch und Trolle, die gemeinsam eine Lösung finden, um den bösen Drachen zu besiegen. Besonders gut gefallen hat der Jury die Umsetzung der kindgerechten Idee mit der Scherenschnitt-Technik. Anders als bei der großen Scherenschnitt-Filmkünstlerin Lotte Reiniger, verwendet die Filmgruppe auch bunte Farben und zeigt, wie farbenfroh auch Scherenschnitt sein kann. Die selbst eingesprochenen Texte wirken lebhaft und unterhaltsam. Besonders der Abspann macht noch einmal deutlich, wie gut die Gruppe zusammengearbeitet und wie viel die Kinder selbst gestaltet haben.


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Rettung von unten

2014 | Kinderkino München e.V. | 4 Min | Animationsfilm

Scherenschnitt-Trickfilm. Ein Drache setzt ein Dorf in Brand. Rettung bekommt der Mensch von den Trollen, die unter dem Dorf wohnen und den...

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Preis Kategorie 12 – 16 Jahre

Ein Mensch
Europäische Janusz Korczak Akademie

Es beginnt mit einer Straßenbefragung junger Menschen in der Münchner Innenstadt. Schnell sind die drei Begriffe „jung, jüdisch, bayrisch“ als Thema etabliert. Doch was dann passiert, hat uns alle überrascht.
Als Zuschauer verfolgen wir, während dieser Dokumentation, teilweise ungläubig oder gar empört die krassen Äußerungen verschiedener Personen über einen jüdischen, bayrischen Jungen. Wir sind irritiert, wollen nicht wahr haben, was wir sehen. In der Mitte des Filmes kommt die Enthüllung: Alles war inszeniert, satirisch überhöht. - Mist, wir sind dem Filmteam tatsächlich auf den Leim gegangen.
Die Filmgruppe der „Europäischen Janusz Korczak Akademie“ hat mit ihrem 12 minütigen Film EIN MENSCH etwas Besonderes geschaffen, dass uns in Erinnerung geblieben ist. Die Jugendlichen haben sich ein Thema gewählt und für die Umsetzung eine eigene Sprache gefunden. Frisch und originell beleuchten sie Klischees. Gerade die überspitzte Darstellung wird später aufgelöst und wir dürfen durch making of-Material auch erleben, wie viel Mühe es macht, Satire herzustellen. Es muss genau gearbeitet werden. Wir sehen aber auch, wie viel Spaß es den jungen Filmemachern bereitet hat, diesen frechen Film zu drehen. Respekt! Eine tolle Gruppenarbeit. Weiter so!


Ein Mensch

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Name des Filmteams:
Sarah Shtaierman (Janusz Korszak Akademie)

Fertigstellung:
2014

Filmlänge:
12 Minuten

Genre:
Dokumentarfilm

Kurze Beschreibung des Inhalts:

Aus der Reihe „Jung, Jüdisch, Bayerisch“, eine Mockumentary, die Klischees über diese drei Begriffe satirisch beleuchtet.

Laudatio: "Es beginnt mit einer Straßenbefragung junger Menschen in der Münchner Innenstadt. Schnell sind die drei Begriffe 'jung, jüdisch, bayrisch' als Thema etabliert. Doch was dann passiert, hat uns alle überrascht. Als Zuschauer verfolgen wir während dieser Dokumentation teilweise ungläubig oder gar empört die krassen Äußerungen verschiedener Personen über einen jüdischen, bayrischen Jungen. Wir sind irritiert, wollen nicht wahrhaben, was wir sehen. In der Mitte des Filmes kommt die Enthüllung: Alles war inszeniert, satirisch überhöht. - Mist, wir sind dem Filmteam tatsächlich auf den Leim gegangen.

Die Filmgruppe der 'Europäischen Janusz Korczak Akademie' hat mit ihrem 12 minütigem Film EIN MENSCH etwas Besonderes geschaffen, das uns in Erinnerung geblieben ist. Die Jugendlichen haben sich ein Thema gewählt und für die Umsetzung eine eigene Sprache gefunden. Frisch und originell beleuchten sie Klischees. Gerade die überspitzte Darstellung wird später aufgelöst und wir dürfen durch making of-Material auch erleben, wie viel Mühe es macht, Satire herzustellen. Es muss genau gearbeitet werden. Wir sehen aber auch, wie viel Spaß es den jungen Filmemachern bereitet hat, diesen frechen Film zu drehen. Respekt! Eine tolle Gruppenarbeit. Weiter so!"


Preis Kategorie 17 – 21 Jahre

Rally Tajik

Lisa Maile&East Innovators

München ist eine Weltstadt mit Herz. Der Film Rally Tajik hat Herz. Hier sehen wir sechs junge Männer des Studiengangs Management Soziale Innovationen, die sich hinaus begeben in eine andere Welt. Mit Herz, Humor, Verstand, viel Energie und Durchhaltevermögen und einem Rollstuhl. Sie begegnen auf Ihrer Reise von 10 000 Kilometern anderen Menschen und Kulturen, teilen sich mit und nehmen anderes wertschätzend auf. Sie überwinden Höhen und Tiefen, meistern Hindernisse und lassen uns reflektiert daran teihaben, auch an ihren Begegnungen der Vielfalt anderer Kulturen und Völker. Sympathisch, empathisch, sportlich und nachdenklich. Hier wird interkulturelles und inklusives Leben nicht nur beispielhaft gezeigt, sondern auch vorbildhaft vermittelt. Visuell sinnlich, athmosphärisch dicht und vor allem hervorragend montiert und geschnitten schaffen es Lisa Malle und die East Innovators überdies Willkommenskultur zu zeigen, die auch für uns beispielhaft sein sollte. Vielen herzlichen Dank dafür. Und bitte: mehr!


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Rally Tajik - 6 Studenten, 1 Rollstuhl, 10.000km

2014 | Lisa Maile&East Innovators | 23 Min | Reportage

Sechs Jungs des Studiengangs „Management Sozialer Innovationen“ stürzen sich in ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen. Ihr Weg führt sie 10.000 Kilometer...

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Preis Kategorie 22 – 26 Jahre

RE Z
Alexander Kleinrensing

Marco hat die Zombieapokalypse verschlafen, wacht in einer zerstörten Welt auf und ist obendrein selbst noch infiziert.
Helfen kann nur sein Freund, dessen Frau sich nur schwer überzeugen lässt, Marco in die Wohnung zu lassen.
Bevor die Frage geklärt werden kann, ob das Paar ihr wertvolles Gegenmittel an Marco verschwenden wird, verwandelt sich Marco schon (selbst) zum Zombie.
Der Untote, der dem Zuschauer zuerst als Bedrohung erscheint, wird schließlich zum Verbündeten und erweist sich vielleicht als – wenn auch toter – treuerer Freund.

Komödiantisch nähert sich der Regisseur Alexander Kleinrensing dem Genre „Zombiefilm“ an und verbindet es mit „Western-Elementen“.
Es ist bemerkenswert mit welcher Kombination aus Ausstattung, SFX und VFX der Regisseur eine Dystopie erschafft, die wir sonst nur aus Kinoproduktionen kennen. Man spürt die enge Zusammenarbeit der Departments und die präzise Vorbereitung von Maske und Kostüm.
Die Schauspieler verkörpern ihre Figuren liebevoll und auch die Tonalität ihres Spiels passt perfekt zum Genre.
Hervorzuheben ist auch die gut geführte Kamera, die Musik und die Produktionsleistung.
RE Z macht definitiv neugierig auf die folgenden Arbeiten von Alexander Kleinrensing und seinem Team.


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RE Z - Plötzlich ist was faul

2014 | Alexander Kleinrensing | 6 Min | Spielfilm

Marco hat mal wieder alles verschlafen. Diesmal das Ende der Menschheit. Ein Zombiefilm der anderen Art. Laudatio: "Marco hat die Zombieapokalypse...

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Preis Kategorie Medienhochschule

Jenseits von Worten
Oscar Lauterbach

Jenseits von Worten erzählt von Toni und Nora. Er taubstumm, sie blind. Trotz aller Widrigkeiten finden die beiden zueinander und eine berührende Geschichte nimmt ihren Lauf.
Der Jury hat vor allem der Mut der Filmemacher gefallen: In JENSEITS VON WORTEN wird ein schwieriges Thema erfrischend neu erzählt. So berührt der Film ohne betroffen zu machen. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, detailreich ausgestaltet und herausragend umgesetzt. Auch die Besetzung kann man nur bewundern: den inklusiven Ansatz, aber auch die schauspielerische Leistung. JENSEITS VON WORTEN ist ein durchwegs gelungener Film, für den die Jury einen Preis vergibt.


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Jenseits von Worten

2014 | Oscar Lauterbach | 26 Min | Spielfilm

Der gehörlose Toni wird von seinem Freund Collin zu einem Einbruch überredet. Es trifft Collins Arbeitsort: ein Elektroladen. Wie es der Zufall so...

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Sonderpreis: anders ist nicht giftig

Slapkick

ChiliChopstickz


Jeder kennt das Gefühl, dass sein Körper ihm nicht immer gehorcht. Bei dem Postboten Dang ist es nur ein wenig extremer. Will Dang aufstehen, zwingen ihn seine Beine liegen zu bleiben, will er rennen, bleiben sie stehen.
Dieses Handicap führt fast dazu, dass Dang seinen Job verliert – etwas muss sich ändern! Schritt für Schritt lernt er, auf seine Gefühle zu hören und bringt seine Beine schließlich dazu, gemeinsam mit ihm zu funktionieren.
Was einst seine größte Schwäche war, wird nun zu seiner Stärke – fast zu einer Art Superkraft.

Das/SLAPSTICK ist ein Thema von, das in unserer konformen Gesellschaft immer wichtiger wird. Auf charmante Art und Weise nähert sich das Filmteam der ChilliChopstickz diesem an und bedient zu keinem Zeitpunkt den moralischen Vorschlaghammer.
Doch mindestens genauso beeindruckend ist die Umsetzung, die im Abspann erst gänzlich enthüllt wird. Hier wird uns bewusst, dass der Schauspieler zwar nicht perfekt Papierbälle in den Mülleimer kicken kann, doch ansonsten über eine unglaubliche Körperbeherrschung verfügt. Da dies nicht immer ausreicht, werden auf höchstem Niveau visuelle Effekte eingesetzt, die die perfekte Mischung aus Illusion und Realismus erzeugen. Die observierende Kameraperspektive ist gut gewählt und es war auch die richtige Entscheidung auf unnötige Schnitte zu verzichten.


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Slapkick

2014 | ChiliChopstickz | 6 Min | Spielfilm

Dang, ein Postbote, wünscht sich ein stinknormales Leben. Jedoch ist er alles andere als normal - zumindest ein Teil von ihm.Laudatio: "Jeder kennt...

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Publikumspreis

Slapkick

ChiliChopstickz


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Slapkick

2014 | ChiliChopstickz | 6 Min | Spielfilm

Dang, ein Postbote, wünscht sich ein stinknormales Leben. Jedoch ist er alles andere als normal - zumindest ein Teil von ihm.Laudatio: "Jeder kennt...

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Besondere Anerkennung

Gespenst in Gefahr
Helmholtzer Filmkids

Viele Talente entdeckte die Jury bei den „Helmholtzer Filmkids“. Ob hinter der Kamera, als Schauspieler, beim Schnitt oder beim Gestalten der Filmmusik. Die jungen FilmemacherInnen nahmen ihre Filmproduktion selbst in die Hand. Das Ergebnis „Gespenst in Gefahr“, das mit Unterstützung einer Medienpädagogin entstand, erzählt eine kindgerechte und phantasievolle Geschichte. Die Kinder zeigen hier auf spielerische Art und Weise, dass auch etwas Fremdes und Unbekanntes, welches vielleicht auf den ersten Blick Angst einjagt, durchaus freundlich und nett, am Ende sogar ein guter Freund werden kann. Gut gefallen hat der Jury die einfache, aber wirkungsvolle Verkleidung mit Bettlaken. Auch für die Botschaft, dass das Gespenst zusammen mit den verkleideten Kindern in der Gemeinschaft viel stärker ist und sie somit die Erwachsenen austricksen können, spricht die Jury eine lobende Erwähnung aus.


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Gespenst in Gefahr

2014 | Helmholtzer Filmkids | 5 Min | Spielfilm

Was ist denn hier los? Verschwundene Stifte, geklaute Hausaufgaben und ein seltsames Geräusch im Klassenzimmer? Vier Kinder gehen der Sache auf den...

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Besondere Anerkennung

GRENZENLOS
Lu-Fi-Tea (Ludwigsfelder-Film-Team)

Ein typischer Mädchenfilm. Hier geht es geht, um zwei rivalisierende Cliquen, die hochnäsigen Tussen auf der einen Seite und die benachteiligten Ghettokids auf der Anderen. Und dann verliebt sich auch noch Manuela in Enrico. Das wird Ärger geben.
Der Film zeigt, dass Gruppenzwang innerhalb einer Clique überwunden werden kann und plötzlich eine ganz andere Frage wichtiger ist: wem kann ich vertrauen?

Das Ludwigsfelder-Film-Team ist eine große Gruppe aus gleichaltrigen Jugendlichen. Es gab viele Rollen zu spielen, u. A. auch Erwachsene. Und alle haben die Herausforderung gut gemeistert.
Überzeugt haben uns auch die authentischen Dialoge und das Spiel der Jugendlichen. Die Geschichte folgt einer gut ausgearbeiteten Dramaturgie.
Wir möchten Euch mit dieser besonderen Anerkennung für GRENZENLOS ermutigen, neue Filmideen mitten aus Eurem Leben anzugehen und gemeinsam umzusetzen.


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Grenzenlos

2014 | Lu-Fi-Tea (Ludwigsfelder-Film-Team) | 11 Min | Spielfilm

Manuela und Enrico sind verliebt. Es könnte so schön sein, wären da nicht ihre Cliquen. Denn die können sich gegenseitig nicht leiden. Die Girls aus...

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