Lobende Erwähnungen 2019

Lobende Erwähnung

 

„Schnitzeljagd“ von Lerchenfilm

Jurybegründung

Greenscreen, Gruselkneipe, Schurkenschnitzel: das sind die Zutaten eines ungewöhnlichen Trickfilms mit einem ungewöhnlichen Ende – und einem echten Anreiz dafür, Vegetarier zu werden. Gibt es einen besseren Grund zum zukünftigen Fleischverzicht als den tätlichen Angriff eines tollwütigen Schnitzels?

Erzählt wird das alles in digitaler Kulisse. Und das durchaus professionell: wer jemals eine Greenscreen eingerichtet hat, weiß wie knifflig das sein kann.
Die Betreuung durch eine erfahrene Regisseurin ist hinter all dem spürbar, überlagert aber nicht die jugendliche Spielfreude. Das Team hatte alle Freiheit bei der Entwicklung der Figuren, der Kulisse (ein köstlicher Mix aus eigenen Bildern mit Anleihen bei Caligari und Monty Python) und der Geschichte selbst.

Nur so erklärt sich ein Schulfilm, in dem ein Schnitzel einen Jungen ins Bein piksen kann (inklusive Ketchupblut).

Deshalb : Chapeau vor der Idee, den Details, der Schauspielerleistung und dem offensichtlichen Spaß, den alle Beteiligten hatten und die man dem filmischen Ergebnis deutlich ansieht.

Die Jury der Jufinale Oberfranken vergibt für „Schnitzeljagd“ als Anerkennung eine lobende Erwähnung.

 

Lobende Erwähnung

 

„Geschichte und Geschichten der Bamberger Verfassung“ von FLG Bamberg

Jurybegründung

Eine herausragende Großproduktion des Franz-Ludwig Gymnasiums Bamberg beschäftigt sich mit der Entstehung der ersten Bayerischen Verfassung, unserer Bamberger Verfassung!

Es zeigt wie Geschichtsunterricht von der 5. bis zur 11. Klasse, anhand eines Projektes, gestaltet werden kann.

Auffallend sind die klassischen Wahrzeichen der Stadt, die mit historischem Bildmaterial kombiniert wurden. Auch der originalgetreue und durchgängige Bamberger Dialekt ist bemerkenswert.

Mit viel Liebe zum Detail, aufwendiger Recherchearbeit und der eigenen Musik des Schulorchesters ist hier ein Film auf sehr hohem Niveau entstanden.

 

Lobende Erwähnung

 

 „Dein Leben, deine Zeit“ von Erik Rottmann

Jurybegründung

„Dein Leben; deine Zeit“ spricht ein Thema an, das für uns in unserer heutigen Gesellschaft kaum wichtiger sein könnte: 100% im Job geben, aber dann noch weitere 100% für Freunde, Familie und Hobby übrig haben. Ein schwerer Balanceakt, den der Film auf interessante Art mit Regalen und Päckchen illustriert.

Und dabei gibt er dem Zuschauer eine starke Message mit: ein glückliches Privatleben und beruflicher Erfolg sollte keine Entweder-Oder-Entscheidung, sondern vereinbar sein. Hinzu kommt ein schöner Look und tolle Schauspieler.