25 Jahre unterfränkische JUFINALE binational

Plakat des Jugendvideofestivals 2016 in Bayeux

Seit 1987 gibt es die unterfränkische JUFINALE, seit 1992 ist sie binational. Zuerst nur mit wenigen Gästen aus Frankreich, pendeln jetzt jährlich Busse aus Frankreich oder Deutschland jeweils zu den Freunden im anderen Land. Es geht nicht nur um die Filme der Jugendlichen, sondern auch darum Land und Leute kennen zu lernen.

 

Die Filmtechnik hat sich in den drei Jahrzehnten natürlich enorm weiterentwickelt. Digitalisierung, HD Technik, YouTube, Produktionsmittelverfügbarkeit usw. sind nur einige Punkte. Damit können immer mehr auch Kinder und Jugendliche sich mit Hilfe von Filmen ausdrücken und ihre Geschichten erzählen. Gleichzeitig müssen sich die eigenen Produktionen gegen eine Unzahl anderer Produktionen behaupten. Das heißt den Produkten auch eine Plattform in der Öffentlichkeit zu geben, damit sie wahrgenommen werden. 

 

Heute ist die unterfränkische JUFINALE eine vier- bis fünf-tägige Jugendbildungsmaßnahme die internationale Jugendbegegnung und Medienbildung kombiniert. Es gibt begleitende Medienprojekte, alle Filme werden professionell von Dolmetscherschülern oder Studenten untertitelt, alle Workshops gedolmetscht, alle Reden und Laudationen, Programmheft übersetzt. Ein riesiger Aufwand, der sich lohnt. Die Jugendlichen erleben eine andere europäische Kultur über die Begegnung mit anderen jungen Filmemacher*innen. Die "Europäische Idee" hat solche Projekte vielleicht derzeit nötiger denn je.

 

Wir werden unsere beiden ziemlich einmaligen Festivals JUFINALE und Vidéo Jeunes sowohl in Bayeux/Frankreich 2016 sowie in Aschaffenburg/Deutschland würdig mit den Jugendlichen feiern.